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Warum ist es gefährlich für Haustiere, Drogen zu nehmen?

Während Cannabis bei manchen Menschen entspannend oder euphorisierend wirken kann, gilt dies nicht für unsere Haustiere. Hunde und Katzen verstehen die veränderten Sinneswahrnehmungen, die THC hervorruft, nicht; sie fühlen sich lediglich ängstlich, desorientiert oder körperlich unwohl. Ihr Körper verstoffwechselt THC anders, was die Wirkung noch verstärken kann. In ausreichend hohen Dosen kann Cannabiskonsum zu Zittern, Krampfanfällen, gefährlich niedrigem Herzschlag, Koma oder in seltenen Fällen sogar zum Tod führen (ASPCA, 2025).

Cannabis ist kein Spaß für Haustiere, es kann ein medizinischer Notfall sein.

Obwohl Online-Videos von berauschten Hunden oder Katzen manchen lustig oder niedlich erscheinen mögen, sieht die Realität viel düsterer aus. Haustiere, die unter einer THC-Vergiftung leiden, haben es nicht gut; sie sind verängstigt, krank und hilflos. Tiere absichtlich Cannabis auszusetzen, ist keine harmlose Unterhaltung: Es ist bestenfalls Vernachlässigung und schlimmstenfalls Tierquälerei.

Cartoon of a woman with a bottle labeled 'Edibles' and two animals at a table.

Was tun, wenn Ihr Haustier high ist?

Wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund oder Ihre Katze Cannabis aufgenommen oder THC ausgesetzt war, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und schnell zu handeln. Beobachten Sie Ihr Tier genau auf Anzeichen wie Wanken, übermäßigen Speichelfluss, Erbrechen oder ungewöhnliche Lethargie. Bringen Sie Ihr Tier an einen ruhigen, sicheren Ort, wo es sich ungestört ausruhen kann, fernab von Treppen und anderen Gefahrenquellen.

Versuchen Sie nicht, Erbrechen auszulösen oder Ihrem Tier Medikamente für Menschen zu verabreichen, es sei denn, Sie werden ausdrücklich von einem Tierarzt dazu aufgefordert. Notieren Sie sich, was, wie viel und wann Ihr Tier gefressen hat, da dies dem Tierarzt bei der Beurteilung der Situation hilft.

Während Sie auf tierärztlichen Rat warten oder auf dem Weg zum Tierarzt sind, achten Sie darauf, dass Ihr Haustier ausreichend trinkt, aber zwingen Sie es nicht dazu. Sollte Ihr Haustier schwere Symptome wie Krampfanfälle, Atemnot oder Bewusstlosigkeit zeigen, suchen Sie umgehend einen Tierarzt auf.

Denken Sie immer daran, wenn es um die Gesundheit Ihrer Haustiere geht: Eine schnelle Reaktion kann einen großen Unterschied für die Genesung Ihres Tieres ausmachen.

Wie Sie Ihr Cannabis außerhalb der Reichweite von Pfoten aufbewahren

Ihr Cannabis vor neugierigen Nasen und Pfoten zu schützen, ist einer der besten Wege, eine Cannabisvergiftung zu vermeiden und Ihre Haustiere zu schützen. Hier sind einige einfache Tipps, wie Sie Ihr Cannabis haustiersicher aufbewahren können:

    Bewahren Sie Cannabisprodukte sicher auf: Verwenden Sie luftdichte Behälter mit kinder- und haustiersicheren Verschlüssen. Lagern Sie diese in hohen Schränken oder verschlossenen Boxen, die für Ihr Haustier unzugänglich sind. Seien Sie besonders vorsichtig mit Cannabis-Lebensmitteln: Wie bereits erwähnt, enthalten diese oft Zutaten wie Schokolade oder Xylit. Diese Inhaltsstoffe sind hochgiftig für Haustiere und machen sie dadurch noch gefährlicher. Behandeln Sie Cannabis-Lebensmittel wie Medikamente und bewahren Sie sie getrennt von anderen Cannabisprodukten auf. Lassen Sie keine Verdampfer oder lose Blüten herumliegen: Verdampfer, Kartuschen und loses Cannabis können neugierige Haustiere anlocken. Bewahren Sie diese außerhalb der Reichweite von Haustieren auf und schalten Sie die Geräte aus, wenn sie nicht benutzt werden. Achten Sie auf Rauch und Rückstände: Haustiere können durch Passivrauchen oder Cannabisrückstände auf Möbeln oder Kleidung beeinträchtigt werden. Rauchen Sie daher im Freien und waschen Sie sich anschließend die Hände. Informieren Sie Familie und Besucher: Stellen Sie sicher, dass alle im Haushalt über die Gefahren informiert sind und verstehen, wie wichtig es ist, Cannabis von Haustieren fernzuhalten, insbesondere Gäste, die damit möglicherweise nicht vertraut sind.

Wenn Sie wachsam bleiben und Ihren Cannabisvorrat sicher aufbewahren, können Sie Ihre Entspannungszeit genießen, ohne sich Sorgen machen zu müssen, dass Ihre Haustiere versehentlich damit in Kontakt kommen.

Illustration of a woman securing thc edibles into a cabinet with a dog and cat looking on.

CBD für Haustiere: Hilfreich oder Hype?

Nicht alle Cannabis-Inhaltsstoffe sind gleich, und CBD sticht besonders hervor. Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht berauschend, sodass Ihr Haustier keinen Rauschzustand erlebt. Tatsächlich setzen viele Tierhalter und Tierärzte mit ganzheitlichem Ansatz auf CBD, um dessen potenzielle positive Wirkungen auf das Wohlbefinden zu nutzen – von der Linderung von Angstzuständen bis hin zur Linderung chronischer Schmerzen.

Wenn Sie darüber nachdenken, Ihrem Haustier CBD zu verabreichen, sollten Sie einige wichtige Dinge beachten:

    Verwenden Sie ausschließlich Produkte speziell für Haustiere: CBD-Tinkturen für Menschen enthalten oft Inhaltsstoffe wie Xylit oder ätherische Öle, die für Haustiere giftig sein können. CBD-Produkte für Haustiere listen die Inhaltsstoffe klar auf, enthalten Dosierungshinweise und idealerweise ein Analysezertifikat eines unabhängigen Labors. Holistapet und Lazarus Naturals sind zwei bekannte Marken, die diese Richtlinien erfüllen. Sprechen Sie vorher mit Ihrem Tierarzt: Obwohl CBD online und rezeptfrei erhältlich ist, ist es wichtig, Ihren Tierarzt zu konsultieren, der die Krankengeschichte Ihres Tieres kennt, insbesondere wenn es Medikamente einnimmt oder in der Vergangenheit krank war. Beginnen Sie mit einer niedrigen Dosis: Die Dosierung variiert je nach Größe, Gesundheitszustand und Produktstärke Ihres Tieres. Beginnen Sie mit einer sehr niedrigen Dosis und beobachten Sie Ihr Tier genau auf Anzeichen von Unwohlsein oder Nebenwirkungen.

Obwohl weitere Forschung nötig ist, deuten erste Studien und Erfahrungsberichte darauf hin, dass CBD bei Haustieren unter anderem bei Trennungsangst, Arthritis, Krampfanfällen und allgemeinem Stress helfen kann. Es ist kein Wundermittel, kann aber bei richtiger Anwendung eine sinnvolle Ergänzung zur täglichen Routine Ihres Tieres sein.

Natürlich bedeutet natürlich nicht immer sicher. CBD mag zwar Vorteile bieten, THC bleibt jedoch für Haustiere gefährlich.

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